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Phishing-Beispiele:
Warnung vor E-Mail Betrügern!
Immer wieder versuchen Betrüger an eure Login-Daten etc. über sogenannte Phishing–Mails zu gelangen.
Zusätzlich werden Web-Seiten gefälscht und so präpariert, dass sie den Eindruck vermitteln, es handle sich um eine „Original Seite“!
Anhand des Quellcodes, so wie an der URL selbst
(Abweichung der Web–Adresse: https://www.einbeispiel.ch), lässt sich jedoch schnell erkennen,
ob es sich um ein Original handelt.
Anhand der «Seiten–Information» (Tastenkombination für Firefox:
strg & i), lässt sich über die Sicherheit,
unter Website–Identität, das gültige Zertifikat einsehen. Ein sicheres Zertifikat, wird mit einem Schloss🔒in der Adressleiste gekennzeichnet!
(Ist aber keine 100% Garantie für eine phishing–freie Seite! Siehe hierzu Screenshot Post Express!)
EV–SSL muss aktiviert sein, andernfalls wird die Seite als unsicher eingestuft und das Schloss durchgestrichen.
Eine ausführliche Erklärung, erhält ihr bei:
Mozilla.
Nicht immer ist den Usern klar, ob es sich hierbei um eine Fake–Mail handelt?
Oder man erwartet z.B. ein Paket und achtet nicht gerade auf den Absender. Dann kann es vorkommen, dass wir auf einen «Fake–Link» klicken
und so unsere Daten preisgeben.
Um Fake–Mails besser zu erkennen, möchte ich euch einige erhaltene Mails, die als Phishing eingestuft und erkannt wurden, per Screenshot und weiteren Beispielen aufzeigen.
Die schädlichen Links wurden selbstverständlich entfernt!
Zum Vergrössern 🔎 können die Bilder angeklickt werden. Das Bild wird im 2ten Fenster geöffnet.
⚠ Neu: Die Gefahr durch KI (Künstliche Intelligenz)
Betrüger nutzen heute verstärkt KI-Tools, um ihre Nachrichten zu perfektionieren. Das bedeutet für euch:
Keine Sprachfehler mehr: Phishing-Mails sind heute oft in fehlerfreiem professionellem Deutsch verfasst.
Persönliche Ansprache: KI kann Informationen aus sozialen Netzwerken nutzen, um Mails extrem glaubwürdig auf euch zuzuschneiden.
Täuschend echte Kopien: KI hilft dabei, den Schreibstil von Firmen wie der SBB, Swisscom oder Banken exakt zu kopieren.
Mein Rat: Verlasst euch nicht mehr darauf, dass eine Mail "echt aussieht". Prüft immer die Absender-Domain und den Link (Mouse-over), egal wie der Text klingt!
🚨 Achtung: Die "höfliche" KI-Kaltakquise
Aktuell landen Mails im Postfach, die auf den ersten Blick seriös wirken (z. B. von RemoteHeroes). Lassen Sie sich nicht täuschen:
Technisch "sauber": Die Mail nutzt echte Google-Server (IP 2607:f8b0...), weshalb Spam-Filter sie oft durchlassen.
KI-Köder: Der Text ist fehlerfrei und wirkt persönlich ("über Google gefunden"), wurde aber von einer KI für Tausende Empfänger gleichzeitig erstellt.
Die Antwort-Falle: Man bittet um ein kurzes "Ja" oder "Nein". Vorsicht: Jede Reaktion bestätigt den Spammern, dass Ihr Konto aktiv ist.
Der Wert Ihrer E-Mail-Adresse für Adresshändler steigt sofort an!
Mein Rat: Solche Mails sind digitale Klinkenputzer. Nicht antworten, keine Links klicken – direkt löschen.
💡 Der „Google-Schild“: Warum Blacklists oft versagen
Ein technischer Check der Absender-IP (z. B. via MxToolbox) zeigt bei dieser Mail oft nur „Grünes Licht“. Der Grund:
Google-Server sind „sauber“: Da die Spammer echte Google-Konten nutzen, stammt die Mail von hochgradig vertrauenswürdigen Servern.
Kein Blacklist-Eintrag: Große Anbieter wie Google landen fast nie auf Sperrlisten. Würde man diese IPs blockieren, könnten Millionen legitime Nutzer keine Mails mehr versenden.
Trügerische Sicherheit: Ein „OK“ im Sicherheits-Check bedeutet hier also nicht, dass der Absender seriös ist – es bedeutet nur,
dass der Spammer einen sehr guten „Postboten“ (Google) gemietet hat.
Wichtig: Verlassen Sie sich nie allein auf technische Filter. Wenn der Inhalt unaufgefordert kommt und nach KI-Massenware klingt, bleibt es Spam – egal wie „sauber“ die IP-Adresse ist.
verschiedene Phishing–Mails:
Coop bau+hobby
Wir brauchen Sie
digitec
erwarte Bestätigung
Media Markt
Ladung:93QZAVNIYG684
Post
warten auf Abholung
Post Express
Phishing Link
Post Express 2
angebliches Video
Post
Ihre Bestellung wird bearbeitet
Track Trace
vor der Rückkehr
Paket #789
ausstehende Zollgebühren
iCloud
Kontonutzung überschritten
KETOXP
abnehmen
SBB Konto begrenzt
SBB Konto begrenzt
SwissPass
Rückerstattungsprozess
Exklusiv und limitiert
Setze dein Passwort zurück/Teewerk
GALAXUS
jetzt bestätigen
TCS
wir wollen dich zurück
Advents-Kalender
Rituals-Advent-Calendar
ROSSMANN
Rossmann VIP-Einladung
DHL
Information zur Sendung
Kritisch: (KI generiert)
Kein Speicherplatz mehr
E-Vignette 2026 (KI generiert)
Bundesamt für Zoll
Anfrage (KI generiert)
RemoteHeroes
Zahlung (KI generiert)
Schulden überfällig
serafe (KI generiert)
Rückerstattung
Domain hosttech
Aktualisierung:
Guaiba_Informatica (KI generiert)
Island Hotel
Fake Anrufe (KI generiert)
Singapur
Fake Anrufe Festnetz (KI generiert)
Rufnummern über Festnetz
Wie erkenne ich, ob es sich um eine Phishing-Mail handelt?
Bitte achtet immer erst auf die Absender-Angaben. Ob sie euch bekannt ist, oder weitere, unnötige Zeichensätze beinhalten.
Zusätzlich sollte nach dem Punkt, das Land (.ch .de .at usw.) bzw. die
TLD überprüft werden.
Weitere Merkmale sind schlechte Übersetzungen ins Deutsche. So wie eine «gesamte Verlinkung» des eingefügten Screenshots!
Der Cursor 🐭 zeigt permanent das Händchen an,
was lediglich auf einen Link hinweist und nicht auf mehrere Verschiedene.
Sämtliche Newsletter, oder andere Info-Mails werden niemals als Screenshot eingefügt! Was eine schlechte Codierung darstellen würde,
sondern wurden professionell entwickelt und können somit mehrere Links beinhalten.
⚠️ Wichtig bei Erpresser-Mails (Sextortion / Bitcoin-Scams): Erhalten Sie E-Mails, in denen behauptet wird, Ihr Gerät sei gehackt oder Sie seien über die Webcam gefilmt worden?
Das ist zu 100 % ein Bluff! Die Betrüger nutzen alte Datenlecks, um an Passwörter zu kommen und Panik zu erzeugen.
Die goldene Regel: Niemals antworten, niemals bezahlen und die E-Mail sofort löschen.
Im Internet finden sich einige Webseiten, die über die Suchfunktion der URL–Eingabe feststellen wollen,
ob eine Web- oder E–Mail–Adresse gültig bzw. sauber ist!
Gültig darf nicht mit sauber gleichgestellt werden. Die Ergebnisse sollten jedoch «ohne Gewähr» betrachtet werden!
Es gibt keine 100% Garantie, dass die überprüften Seiten sauber sind! Auch wenn sie mit einem Gutzeichen ✔️ gekennzeichnet werden.
Hier haben Sie die Möglichkeit, sämtliche Phishing-Mails, die Sie erhalten haben, an mich zu senden.
Sie können von Ihren Fake-Mails einen Screenshot (Tastenkombination Win + Druck | für macOS-Benutzer: cmd + Umschalttaste (Shift) + 4) erstellen und per Upload jederzeit einsenden.
Um den Absender einer gefälschten E-Mail zu ermitteln, wird dringend empfohlen, den E-Mail-Header mitzusenden.
Je nach verwendetem E-Mail-Programm und Betriebssystem können Sie dafür die folgenden Tastenkombinationen nutzen:
Mozilla Thunderbird (Windows & Linux): Drücken Sie Strg + U, um den gesamten Quelltext inklusive des Headers in einem neuen Fenster anzuzeigen.
Apple Mail (macOS): Drücken Sie cmd + alt + U.
Nach weiterer Überprüfung des eingereichten Screenshots werde ich diesen dann gegebenenfalls im «Security Bereich» einfügen.
Bitte achten Sie auf das gültige Format: Erlaubt sind die Formate .png, .msg und .pdf bis zu einer Dateigröße von 2 MB.
(Hinweis: Bei .msg-Dateien ist der Header bereits automatisch enthalten).
Datei-Upload:
Sollten beim eingereichten Screenshot noch persönliche Angaben vorhanden sein, werde ich diese selbstverständlich anonymisieren.
Es werden keine persönlichen Daten gespeichert, oder an Dritte weitergegeben!
Die Absender–Adresse der erhaltenen Fake–Mail, wird in der Regel sowieso nur einmal verwendet.
Deswegen ist es auch umso schwerer den Absender zu blockieren.